Die Tätigkeit von Fluentis orientiert sich an strengen klinisch-medizinischen, wissenschaftlichen, ethischen, volks- und betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Für die Annahme eines Beratungsmandats zur Unterstützung und Förderung medizinischer Präparate wendet Fluentis die drei folgenden Kriterien an:
Die Wirksamkeit von Präparaten, die wir unterstützen, muss in methodologisch einwandfreien und replizierten Studien klar bewiesen worden sein. Im Falle ähnlicher Konkurrenzprodukte sollen head-to-head-Studien bezüglich der Wirksamkeit für das ausgewählte Präparat vorteilhaft ausfallen.
Es werden in der Regel nur Präparate unterstützt, welche aufgrund der aktuellen Studienlage und berichteter Erfahrungen gut verträglich sind. Präparate mit schwerwiegendem Nebenwirkungsprofil können unterstützt werden, wenn es sich um Präparate von vitaler Bedeutung handelt und/oder wenn der Vorteil einer bewiesenen Wirksamkeit die Nachteile der potentiellen Nebenwirkungen in der Mehrzahl der berichteten Fälle überwiegt.
Kostengünstige (oder im direkten Vergleich kostengünstigere) Präparate werden in der Regel bevorzugt. Von dieser Regel kann abgewichen werden, wenn der erwartete volkswirtschaftliche Nutzen durch Einsparnis von Sekundärkosten (z.B. reduzierte Pflegekosten, Nebenwirkungsprofil-induzierte Kosten) gewährleistet ist.